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	<title>Planet Jumble &#187; Getestetes</title>
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	<description>Ansichten eines Killerspielers</description>
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		<title>Happy Birthday NWO</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 19:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Getestetes]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheoretisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so weit, zum siebten mal jährt nun die Neue Weltordnung &#8482;, die auf den Trümmern des World Trade Centers errichtet wurde. Und pünktlich stehen Obama und McCain (von Bush redet ja schon niemand mehr) am Ground Zero zur &#8230; <a href="http://planet.eckhardt.ws/2008/09/11/happy-birthday-nwo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so weit, zum siebten mal jährt nun die Neue Weltordnung &#8482;, die auf den Trümmern des World Trade Centers errichtet wurde. Und pünktlich stehen Obama und McCain (von Bush redet ja schon niemand mehr) am Ground Zero zur Stelle, um darüber zu referieren, wie wichtig und unabdingbar der Krieg gegen den Terror ist. Sprich: die Neue Weltordnung wird auch nach dem Ende von Bush nahezu unverändert weitergetrieben. Eine Verbesserung ist nicht in Sicht, die Lügen werden weiter stetig wiederholt, bis sie letztendlich als Wahrheit in die Geschichte einfließen.</p>
<p>Wer die offizielle Darstellung der US-Regierung zu den Vorgängen vor sieben Jahren anzweifelt, wird oft mit sehr harscher Kritik überschüttet. Dabei werden immer wieder bestimmte Standardwerke zitiert, die die Position der Bush-Regierung unterstützen, und abschließend summiert: &#8220;<em>Das ist alles längst widerlegt!</em>&#8221; (englisch: debunked) Doch wenn man sich näher mit den Gegen-Gegendarstellungen beschäftigt, stellt man fest, dass dort sehr viele Worte auf sehr dünnem Fundament aufgestapelt sind. Zu diesem Schluss kam ich bereits <a href="http://planet.eckhardt.ws/2006/09/29/prufe-deine-quellen/" target="_blank">vor knapp 2 Jahren</a>. Doch auf die Meinung eines kleinen Blogfuzzis wie mich gibt natürlich kaum jemand etwas.</p>
<p>Deswegen bin ich froh, dass sich jemand sehr professionell an dieses Thema herangewagt hat, nämlich David Ray Griffin. Der Mann hat bereits etliche Bücher zu 9/11 veröffentlicht, die allesamt empfehlenswert sind. Er war auch maßgeblich an <a href="http://loosechange911.com/finalcut/" target="_blank">Loose Change Final Cut</a> beteiligt, das viel professioneller als seine Vorgängerversionen aufgezogen wurde. Man kann also sagen, die Truth-Bewegung ist ein Stück erwachsener und seriöser geworden und möchte sich nicht mehr als eine Horde pickelige Internetkinder mit viel Phantasie abstempeln lassen. Man <a href="http://www.911blogger.com/node/17206" target="_blank">distanziert sich aktiv</a> von wirklich absurden Vorstellungen. Und mit diesem Buch, dass ich euch heute nahelegen möchte, kann man deutlich sehen, wie wenig die US-Regierung und deren Verteidiger wirklich ihren Kritikern entgegenzusetzen haben.</p>
<p><strong>Buchrezension Debunking 9/11 Debunking von David Ray Griffin</strong></p>
<p>Der Bild-Link führt zu Amazon, wo das Buch versandkostenfrei für etwa €13 zu bekommen ist, ich verdiene keinen Cent daran. Es ist leider nur auf englisch zu haben (wie der Großteil der 9/11-Literatur und -Filme), aber es ist kein sehr schwieriges Englisch.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.amazon.de/Debunking-11-Mechanics-Defenders-Conspiracy/dp/156656686X" target="_blank"><img src="http://planet.eckhardt.ws/files/2008/09/debunking911debunking.jpg" alt="Debunking 9/11 Debunking" /></a></p>
<p>Den Anfang macht eine Einleitung, in der die gesamte Problematik von 9/11 kurz und bündig zusammengefasst ist. Die gröbsten weit verbreiteten Denkfehler werden dort ganz klar angesprochen. Etwa die Tatsache, dass die offizielle Darstellung nichts weiter ist als eine Verschwörungstheorie, während dieser Begriff stets nur abwertend gegen 9/11-Kritikern verwendet wird. Oder, dass ein Bericht, der von einem Wissenschaftler geschrieben wurde, nicht zwingend nach grundlegenden wissenschaftlichen Richtlinien geschrieben sein muss. Man benötigt kein Vorwissen, um das Buch zu verstehen &#8211; es ist aber auch für Menschen, die sich regelmäßig mit 9/11 beschäftigen, sehr interessant zu lesen.</p>
<p>Es folgen vier große Kapitel, die sich jeweils mit einem der wichtigsten und meistzitierten Standardwerke beschäftigt, welche eigentlich sämtliche 9/11-Kritik verstummen lassen sollten. Dabei handelt es sich um den Bericht der 9/11-Kommission inklusive der sogenannten <em>NORAD-Tapes</em> (eine nachträglich korrigierende Darstellung des Nordamerikanischen Luftabwehrkommandos), das Buch <em>Without Precedence</em> (Ein Nachwort von zwei führenden Mitgliedern der 9/11-Kommission), den finalen Bericht des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/NIST" target="_blank">NIST</a> zu den Einstürzen von WTC1 und 2 und schließlich den Artikel und das gleichnamige Buch <em>9/11: Debunking The Myth</em> vom PM-Magazin.</p>
<p>Die ersten drei Kapitel beschäftigen sich im Wesentlichen ausführlich mit den innerlichen Widersprüchen und extremen Anhäufungen von unglaublichen Zufällen in der offiziellen Darstellung und dem Bericht der 9/11-Kommision. Sie zeigen, wie stark die Kontrolle der US-Regierung über jede einzelne Veröffentlichung ist, so dass man eigentlich nur zum Schluss kommen kann, dass sie sie allesamt selbst verfasst hat. Das vierte Kapitel ist hingegen ein Musterbeispiel für die Art und Weise, wie in den Mainstream-Medien mit 9/11-Kritikern umgegangen wird. Das Buch von PM stellt erst einmal eine Reihe von Ansprüchen an sich selber, welche es in keinem einzigen Punkt erfüllen kann:</p>
<ul>
<li>Es sollte sich mit restlos allen wichtigen Kritikpunkten beschäftigen, um ein wirklich umfassendes Aufklärungswerk darzustellen. Aber es lässt einige fundamentale (und keineswegs neue) Aspekte einfach weg oder streift sie nur völlig unzulänglich in einem Nebensatz. So zum Beispiel die Behauptung, dass der bekanntermaßen bereits mit kleinen Sportfliegern überforderte Flugamateur Hani Hajour in seinem Anflug mit Flight 77 auf das Pentagon ein Maneuver vollzogen hat, welches selbst Piloten mit 30 Jahren Flugerfahrungen (in solchen großen Maschinen) für kaum machbar halten. PM schreibt dazu lediglich, dass Hanjour ja nur die letzten 7 Minuten selber geflogen wäre, davor war der Autopilot an. Aber gerade die letzten Minuten sind doch die fraglichsten!</li>
<li>Darüber hinaus werden oft nicht die weit verbreiteten Hauptkritikpunkte angegangen, sondern bevorzugt sehr spezielle Außenseitertheorien, die nur von einem Bruchteil der Truth-Bewegung vertreten werden. Beispielsweise dass es bei den beiden Flugzeugen, die in das WTC1 und 2 geflogen sind, gar nicht um Passagiermaschinen gehandelt hätte. Die Widerlegung dieser Thesen wird dann aber als exemplarisch für alle anderen Kritiken aufgebauscht.</li>
<li>Als Beweise sollen angeblich hauptsächlich prüfbare Fakten vorgelegt werden. Doch die meisten Gegenbeweise beruhen auf persönlichen Interviews, die man schlecht nachvollziehen kann. Und wenn sie sich auf ein Schriftstück beziehen, geben sie nicht die Seitenzahl an, was eine Überprüfung extrem schwer bis unmöglich macht.</li>
</ul>
<p>Statt dessen kann Griffin ganz klar aufzeigen, an welchen das Werk exakt die Schwachpunkte aufweist, die es permanent den 9/11-Kritikern zuschreibt:</p>
<ul>
<li>Sie behaupten, dass 9/11-Kritiker gerne vergessen, Quellen für ihre Behauptungen anzugeben. Aber die ernstzunehmenden Werke tun dies stets sehr gründlich, während PM dies für ihr Debunking-Buch überwiegend nicht für nötig ansah.</li>
<li>Sie behaupten, dass 9/11-Kritiker auf Standpunkten beharren, welche längst widerlegt sind, und alle Fakten ignorieren. Aber abgesehen davon, dass keiner der Hauptkritikpunkte wirklich widerlegt werden konnte, hält PM an Aussagen der 9/11-Kommission fest, die inzwischen von der Kommission selber revidiert wurden.</li>
<li>Sie behaupten, dass 9/11-Kritiker nur die Punkte betrachten, gegen die sie etwas entgegenzusetzen haben, während sie alles darum herum ausblenden. David Ray Griffin hat aber z.B. in seinen früheren Büchern auch stets die Argumente der Gegenseite angeführt. PM hingegen fand es keiner Erwähnung wert, dass die US-Regierung nach wie vor behauptet, keine Vorwarnung von den Anschlägen gehabt zu haben und nicht mal im Entferntesten auf die Idee gekommen ist, dass man ein Flugzeug als Waffe missbrauchen könnte. Dabei gibt es überwältigend viele harte Gegenbeweise zu beiden Behauptungen, z.B. eine Übung für genau diesen Fall, die im Pentagon durchgeführt wurde und aufgrund dieser exakt (und nur) der Ringabschnitt des Pentagon bautechnisch verstärkt wurde, der später von Flight 77 getroffen wurde.</li>
</ul>
<p>Am Ende des Buches findet man noch einmal eine große Zusammenfassung mit Schlussworten. Das führt mich auch gleich zur einzigen negativen Kritik an dem Buch: Griffin wiederholt sich relativ oft. Er sagt das auch selber ganz offen, und bittet, die entsprechenden Stellen zu überspringen. Das ist für ein gezieltes Hineinschmökern an ausgewählte Stellen sicher auch hilfreich, aber wenn man von Anfang bis Ende durchlesen möchte, nervt es schon ein wenig. Doch es ist bei weitem nicht so viel, dass man sagen könnte, das Buch wäre künstlich aufgebläht.</p>
<p>Alles in Allem möchte ich jedem, der sich über das Für und Wider in der 9/11-Diskussion unsicher ist, dieses Werk nahelegen. Hat man dies gelesen, kann man die gewonnenen Maßstäbe auf jegliche Äußerung (egal ob nun pro oder kontra Bushregierung) anwenden, und sich ein besseres Bild von der Qualität der Aussagen machen. Insbesondere weiß man anschließend, wie fernab der Wirklichkeit die Aussage &#8220;<em>Das ist alles längst widerlegt!</em>&#8221; liegt. Lasst euch eure Meinung nicht vorfertigen, auch nicht von David Ray Griffin! Wer sich an die reinen Fakten und ein gewisses Maß an Logik hält, kann dennoch nur zu dem Schluss kommen, dass wir unbedingt eine echte, unabhängige Untersuchung von 9/11 benötigen.</p>
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		<title>Splitfish hat geh&#246;rt</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2007 23:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Getestetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Weile wurde ich von einer E-Mail der deutschen Vertretung von Splitfish (Cyberhaven) überrascht. Offensichtlich wurde meine Vorschau auf den spezielle PlayStation-Maus-Controller gelesen und mein abschließender Aufruf erhöhrt. Ich sollte nämlich ein Testexemplar erhalten, und das ist auch eine &#8230; <a href="http://planet.eckhardt.ws/2007/05/07/splitfish-hat-gehort/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Weile wurde ich von einer E-Mail der deutschen Vertretung von Splitfish (Cyberhaven) überrascht. Offensichtlich wurde meine <a href="http://planet.eckhardt.ws/?p=52" target="_blank">Vorschau auf den spezielle PlayStation-Maus-Controller</a> gelesen und mein abschließender Aufruf erhöhrt. Ich sollte nämlich ein Testexemplar erhalten, und das ist auch eine Weile später geschehen. Es hatte sogar noch Begleitung, dazu folgt in nächster Zeit ein eigener Beitrag. Und nun, wie versprochen, wenn auch spät, kommt mein&#8230;</p>
<p><strong>Testbericht Splitfish edgeFX</strong></p>
<p>Beim Auspacken ist mir gleich aufgefallen, dass das Äußere leider nicht ganz so edel ausfällt wie in der Design-Studie, die man im Netz sehen konnte, aber immer noch schick und griffig. Das Steuerkreuz ist nun doch nicht genau so wie beim originalen DualShock &#8211; aber das ist bei keinem Dritthersteller so, offenbar hat Sony darauf ein Patent &#8211; immerhin ist es sinnvollerweise in Form eines <em>Plus</em> und keine ungenaue runde Wabbelscheibe. Sinnvoll ist auch die endgültige Anordnung der Symbol-Knöpfe an der linken Seite der Maus &#8211; diese sind nun wie beim DualShock im Viereck angeordnet, nicht mehr in einer Reihe wie ursprünglich angedacht. Alles ist gut erreichbar und liegt prima in der Hand.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://planet.eckhardt.ws/files/2007/05/edgefx.jpg" alt="edgeFX" /></p>
<p>Was? Wie? Planet schreibt diesmal keinen seitenlangen Monsterbeitrag? Doch, doch, keine Panik! Wie es weiter geht, und ob ich nach dem Anschließen an die PS2 immer noch glücklich war, erfahrt ihn nach einem kleinen Klick&#8230; <img src='http://planet.eckhardt.ws/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-60"></span>Zumindest bei meinem Exemplar gab es jedoch einen kleinen Verarbeitungsfehler: wenn der Analogstick ganz nach vorne gedrückt wurde, schabte er leicht auf dem Gehäuse, was beim Spielen aber nicht allzu sehr genervt hat. Von Anfang an etwas störend war jedoch: es ist nicht einfach, den Controller so komplett einfach beiseite zu legen. Zwar gibt es für die linke Hälfte den festen &#8220;Rastplatz&#8221;, aber man kann es dort nicht einrasten und es sitzt nur fest, wenn man es auch in der Hand hält. Noch wesentlich einfacher rutscht aber die Maus von ihrem glatten Untergrund, weil es für sie überhaupt keine Ruheposition gibt. Dazu noch logischerweise das Mehr an Kabeln &#8211; man muss ein wenig aufpassen, wie und wo man das Teil hinlegt.</p>
<p><strong>Funktionsprinzip</strong></p>
<p>Ich habe lange gerätselt, wie das ganze System denn nun wirklich funktioniert. Nach ein paar Stunden Experimentieren war es dann klar: es ist simpler als ursprünglich gedacht. Bewegt man die Maus in eine Richtung, wird der simulierte rechte Analogstick zig mal pro Sekunde in die selbe Richtung bewegt und wieder losgelassen &#8211; es sei denn, man bewegt die Maus sehr schnell und/oder hat sehr hohe Sensitivität, dann bleibt der gedachte Analogstick auch mal &#8220;gedrückt&#8221;. Stoppt die Maus, so bewegt sich auch augenblicklich nichts. Das klingt im ersten Moment völlig in Ordnung, wirft aber in der Praxis Probleme auf, dazu gleich mehr im nächsten Kapitel.</p>
<p>Sehr angenehm war natürlich die Laufsteuerung mit dem verbliebenen linken Analogstick. Solche feinen analogen Bewegungen kann man mit keiner PC-Tastatur machen, da sollten sich die Hard- und Softwarehersteller mal ne Scheibe von abschneiden! Auch die gute Erreichbarkeit der vielen Knöpfe war sehr nett &#8211; im Gegensatz zur Padsteuerung muss man ja nicht zwischen rechtem Analogstick und den Symbolknöpfen umgreifen, sondern hat beides gleichzeitig in der Hand. Mit einer gewissen Eingewöhnungszeit ging so manche Funktion (z.B. Waffenwechsel) flotter von der Hand. Deutlich unspektakulärer als erwartet hat sich dann die Rumble-Funktion der Maus herausgestellt &#8211; diese hat dann doch eher nur gestört (obwohl ich Rumble ansonsten sehr gerne mag) und wurde durch eine einfache Tastenkombination schnell abgeschaltet.</p>
<p><strong>Negative Mausbeschleunigung</strong></p>
<p>Das werden jetzt wahrscheinlich nur die echten Hardcore-Gamer vollständig verstehen. Aber ich versuche mal, es für Normalsterbliche verständlich zu formulieren. Dazu muss ich jedoch erst mal ein wenig ausholen und vom edgeFX abschweifen: wenn man beim PC die Maus konfiguriert, kann man eine sogenannte Mausbeschleunigung einstellen, die ist sogar standardmäßig aktiviert. Ich kann nur wirklich jedem wärmstens ans Herz legen: <strong>schaltet die Mausbeschleunigung ab!</strong> So schnell wie möglich! Sie versaut einem das komplette Mausgefühl, insbesondere, aber nicht ausschließlich, für Spiele.</p>
<p>Bei direkter, unbeschleunigter Einstellung wird die Bewegung der Hand 1:1 auf den Bildschirm übertragen. Dabei ist es völlig unerheblich, wie schnell das passiert. Der Effekt bei häufiger Benutzung: man bewegt irgendwann die Maus auch ohne Hand-Auge-Koordination präzise, völlig intuitiv! Die Hand &#8220;weiß&#8221; wie weit sie sich bewegen muss, um das gedachte Ziel zu erreichen.</p>
<p>Mit Beschleunigung kommt es immer darauf an, wie schnell die Hand die Strecke zurückgelegt hat &#8211; je schneller, desto weiter &#8211; und das lässt sich nahezu unmöglich 100% exakt reproduzieren. Somit muss das Auge immer auf den Mauszeiger (oder die Blickrichtung im Spiel) achten und wesentlich öfter als ohne Beschleunigung muss nachkorrigiert werden. Dabei geht wertvolle Konzentrationskraft flöten, die bei einem Spiel sehr leicht den Unterschied zwischen Gewinnen und Verlieren ausmachen kann, und man trifft wesentlich seltener mit der ersten Blitzreaktion auch den Gegner. Nicht umsonst ist zum Beispiel in aktuellen Logitech-Maustreibern die Option &#8220;Mausbeschleunigung in Spielen deaktivieren&#8221; standardmäßig eingeschaltet &#8211; ich empfehle aber wie gesagt die völlige Deaktivierung dieser Katastrophenfunktion.</p>
<p>Kommen wir nun zurück zu edgeFX: durch die verzögerungsfreie Umsetzung der Mausbewegung in Analogstick-Signale tritt eine <em>umgekehrte</em> Mausbeschleunigung in Kraft. Das bedeutet, je schneller man die Strecke zurücklegt, desto kürzer ist die Bewegung auf dem Bildschirm! Logisch, denn man kann den Analogstick auch bei maximaler Sensitivität nur bis zu einem gewissen Punkt bewegen, und diesen kann auch edgeFX nicht überschreiten. Eine 1:1-Umsetzung ist hier einfach nicht machbar. Man kann zwar feinere Bewegungen ausführen, als es mit dem kleinen Analogstick möglich war, jedoch entwickelt man niemals ein echtes Gefühl für die Steuerung, wie es auf dem PC möglich ist. Es ist sogar leider noch wesentlich schwammiger als auf PCs mit Mausbeschleunigung! <img src='http://planet.eckhardt.ws/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Eignung Egoshooter</strong></p>
<p>Es wird schnell klar, dies ist das Genre, für das der Controller gemacht wurde. Mit laufender Spielzeit hat man mehr und mehr das Gefühl, die Steuerung etwas besser in den Griff zu kriegen. Aber so richtig überspringen will der Funke dann aus oben genannten Gründen nie. Man fummelt ständig an der Präzision im Spiel und am Kontroller herum und findet doch nie das Optimum. Auch die &#8220;Snipertaste&#8221; zum vorrübergehenden heruntersetzen der Präzision hilft leider nicht so sehr wie erhofft. Das Feeling war bei beiden getesteten Spielen (<em>Area 51</em> und die Demoversion von <em>Black</em>)  ähnlich.</p>
<p>Es mag jedoch Konsolenspieler geben, die nie so richtig auf dem PC in Egoshooter vertieft waren, und die mit edgeFX eine Verbesserung der Steuerung erhalten. Doch wer erst einmal so richtig weiß, wie gut es funktionieren kann, der kann nicht mehr &#8220;zurück&#8221;. Zum Vergleich habe ich die gleichen Spielszenen anschließend nochmal mit einem DualShock gespielt, und tatsächlich, ich hatte noch weniger das Gefühl, das Geschehen unter Kontrolle zu haben. Es ist also wirklich eine Aufwertung zu spüren.</p>
<p>Eine kurze Partie Half-Life 2 auf dem PC hat dann aber alle Zweifel, ob ich mich vielleicht in diese Sache zu sehr hineinsteigere, beiseite gefegt. Diese intuitiven Bewegungen, die Präzision und Geschwindigkeit des Zielens &#8211; all dies wird mit edgeFX auf der PS2 niemals möglich sein, auch nicht nach langer Gewöhnung.</p>
<p><strong>Eignung Actionspiele</strong></p>
<p>Auf den ersten Blick schien der Controller für einige der getesteten Actionspiele bestens zu funktionieren. Doch Actionspiele verlangen nicht so eine Zielgenauigkeit wie Egoshooter und arbeiten eigentlich immer mit einer Art automatischer Zielhilfe &#8211; die sich beim edgeFX sehr oft als Pferdefuß erwies. So kann man sich z.B. bei <em>24 &#8211; The Game</em> und  <em>Second Sight</em> wunderbar umgucken und das Gefühl, dabei eine Maus in der Hand zu haben, ist klasse. Visiert man jedoch einen Gegner an, so zentriert sich der Zielpunkt immer wieder in der Mitte des Körpers. Bewegt man nun die Maus, um auf den Kopf zu zielen, was eigene Lebensenergie und Munition spart, so springt das Ziel hektisch zwischen anvisierter Richtung und Mittelpunkt hin und her und Präzisionsschüsse geraten zum Glücksspiel. Bei 24 ist es auch sehr schwierig, den anvisierten Gegner zu wechseln, weil das eine ruckartige Bewegung des rechten Analogsticks in eine ganz bestimmte Richtung erfordert &#8211; das klappt auch mit DualShock nicht immer &#8211; mit edgeFX muss man die Maus richtig schnell herumreißen und es funktioniert trotzdem nur noch selten.</p>
<p>Überraschend gut war die Steuerung bei <em>The Thing</em> und <em>Resident Evil: Dead Aim</em>, wenn auch mit ähnlichen Einschränkungen wie bei Egoshootern in Sachen Präzisionsschüsse. Hierbei nervte aber auch permanent, dass man ständig die Maus anheben und wieder in die Mitte des Mauspads zurücksetzen musste, weil man durch die negative Mausbeschleunigung extrem oft an den Rand der Fläche gerät. Bei diesen Spielen muss man sich sehr viel drehen, um alles abzusuchen.</p>
<p>Leider kann die Maus ausschließlich die Funktion des rechten Sticks übernehmen &#8211; etliche Spiele wie z.B. <em>Rez</em>, welche ausschließlich mit dem linken Stick funktionieren, profitieren von edgeFX somit nicht im Geringsten. Hier wäre etwas mehr Flexibilität sinnvoll gewesen.</p>
<p><strong>Positiv</strong></p>
<ul>
<li>alternative Steuerungsmöglichkeit</li>
<li>Kompatibel zu allen Spielen</li>
<li>Durchdachte Ergonomie</li>
<li>Im Vergleich zu Maus + Tastatur bessere weil analoge Steuerung der Laufbewegungen</li>
</ul>
<p><strong>Negativ</strong></p>
<ul>
<li>Durch technische Beschränkungen <strong>kein echtes Maus-Feeling</strong> <img src='http://planet.eckhardt.ws/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Nur bei sehr wenigen Spielen sinnvoll verwendbar</li>
<li>Umständlich beim Ablegen</li>
<li>Funktionalität von Maus und linkem Analogstick nicht austauschbar</li>
<li>Vibration der Maus hätte wohl doch besser in die andere Controllerhälfte verlagert werden sollen</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Das Schlusswort fällt mir hier ein wenig schwer &#8211; ich hätte Splitfish und mir selbst sehr gewünscht, dass es besser funktionieren würde. Ist es für Konsolen-Egoshooter von Vorteil? Das würde ich schon noch sagen, mit genügend Gewöhnung kann man bestimmt seine Treffsicherheit erhöhen. Ist es die Offenbarung für Spieler, die eine Maussteuerung vom PC kennen? Definitiv nicht &#8211; im Gegenteil, es baut sich Frust auf, weil man das gewünschte, bekannte Mausgefühl nie erreicht.</p>
<p>Wer da von <a href="http://www.gamezone.de/specials_detail.asp?id=149">PC-Feeling auf der PS2</a> spricht, der hat wohl leider nicht so wirklich Ahnung von PC-Egoshootern. Das ist nicht mal die Schuld dieses Geräts, das ja in den Grenzen des technisch Machbaren das Optimum darstellt. Der alles entscheidende Schwachpunkt ist prinzipbedingt und trifft sicherlich alle ähnlichen Lösungen im gleichen Maße. Deswegen erwarte ich auch keinerlei grundlegende Verbesserung bei der kommenden <a href="http://splitfish.de/fragfx.asp" target="_blank">PS3-Version namens fragFX</a>.</p>
<p>Es wäre das absolute Paradies, wenn der Controller ganz einfach wie eine &#8220;echte&#8221; Maus-Controller-Kombination per USB funktionieren könnte <strong>und</strong> von jedem Spiel, bei dem es sinnvoll ist, unterstützt würde. Aber da sperren sich leider die meisten Konsolenentwickler &#8211; nur sehr wenige Titel bieten überhaupt Maussteuerung. Es besteht auch leider keine Aussicht auf Besserung, Haupt- und meist einziges Augenmerk ist der mitgelieferte Controller. Insofern nützt es letztendlich nichts: Egoshooter sind und bleiben auf dem PC deutlich besser aufgehoben.</p>
<p>Preis: 60€ &#8211; Vielen Dank an <a href="http://cyberhaven.de/" target="_blank">Cyberhaven</a> für das Testexemplar!</p>
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		<title>Heimkinoanlage, Versuch 2</title>
		<link>http://planet.eckhardt.ws/2006/08/10/heimkinoanlage-versuch-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Aug 2006 19:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Getestetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern kam er endlich an, der ersehnte Allround-Entertainer. Natürlich wurde er abends eifrig ausgepackt, angeschlossen (kurz noch die Kinder ins Bett gesteckt und hastig etwas gegessen) und dann ausführlich getestet. Die Hoffnung war natürlich groß, dass dieses Gerät nicht solche &#8230; <a href="http://planet.eckhardt.ws/2006/08/10/heimkinoanlage-versuch-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.consumer.philips.com/consumer/catalog/product.jsp?productId=HTS3100_12_DE_CONSUMER&amp;country=DE&amp;language=de&amp;catalogType=CONSUMER"><img align="middle" alt="Philips HTS 3100" src="http://planet.eckhardt.ws/files/2006/08/hts3100.jpg" /></a></p>
<p>Gestern kam er endlich an, der ersehnte Allround-Entertainer. Natürlich wurde er abends eifrig ausgepackt, angeschlossen (kurz noch die Kinder ins Bett gesteckt und hastig etwas gegessen) und dann ausführlich getestet. Die Hoffnung war natürlich groß, dass dieses Gerät nicht solche Macken wie der <a target="_blank" href="http://planet.eckhardt.ws/?p=11">letzte Versuch</a> haben würde. Dabei war der Preis gar nicht mal so viel höher, das günstigste <a target="_blank" href="http://geizhals.net/deutschland/a195840.html">Angebot bei Geizhals</a> (138,50€) hatte Yagma.com, quasi identisch mit ProMarkt, bei denen wir schon einmal zufrieden eingekauft haben. Im Media Markt stand das gleiche Gerät für über 100€ mehr im Regal, immerhin noch 10€ unter der nichtssagenden unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, aber ich bin doch nicht blöd! Einen kleinen Hinweis auf das Testergebnis kann ich schon mal rausrücken: es wird wohl keinen Artikel <em>Heimkinoanlage, Versuch 3</em> geben&#8230; <img src='http://planet.eckhardt.ws/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Testbericht Philips HTS3100</strong></p>
<p>Als erstes fielen mir die Lautsprecheranschlüsse auf: man muss hier keine blanken Kabel irgendwo einklemmen oder festschrauben, es werden einfach farblich gekennzeichnete Stecker reingesteckt. Schön lang sind die Kabel auch, aber leider verschwinden sie an den Lautsprechern einfach im Gehäuse &#8211; kein Austausch (ohne Öffnen und vermutlich Löten) möglich. Somit ging der Aufbau noch einen Zacken flotter und Phasen verwechseln war auch unmöglich. Schnell noch Bild und Ton angeschlossen und die UKW-Radioantenne&#8230; hmm, ich sagte schnell&#8230; oh jeh, dieses kurze Stück Draht als Alibi-Antenne ist wirklich fummelig, und man kriegt sie auch kaum weit vom Gerät weggelegt. Aber ist halb so wild, lässt sich ja simpel ersetzen. Die komische Mittelwellenantenne klemmte ich mal wieder gar nicht erst an, ich habe noch nie Mittelwelle gehört, warum das nur immer mit unterstützt wird&#8230;?</p>
<p>Das erste Einschalten brachte sofort Erleichterung &#8211; sowohl das RGB-Bild über das dicke, gut abgeschirmte Scart-Kabel als auch der Ton sind 100% störsignalfrei. Die Fernbedienung sieht edel aus und ist sinnvoll belegt, nett sind die Tasten zur Lautstärkeregelung des Fernsehers (und funktionierten auch sofort). Ein Stöbern im aufgeräumten Setupmenü zeigte ein paar sinnvolle Einstellungen wie Bildeigenschaften, Lautsprecherabstimmung und einen Nachtmodus. Dieser analysiert das laufende Tonsignal und verstärkt die leisen Töne, während die lauten Spitzen abgedämpft werden. Das funktioniert wirklich gut und hilft, den Dialog zu verstehen, ohne dass beim Einsetzen der Musik die Kinder aus den Betten fallen. Als interessanter Nebeneffekt ist beim Einstellen der Lautstärke diese für einen kurzen Moment sehr leise und steigt dann langsam auf das endgültige Niveau. Das bestätigt mir, dass dort tatsächlich eine Analysefunktion ihr Werk tut und es sich nicht nur um einen Werbegag handelt.</p>
<p>Also legte ich mal los und überprüfte meine schlimmste Sorge: werden DVDs ruckelfrei abgespielt? Die Matrix hatte es letztes mal aufgedeckt und wurde wieder gezückt. Und siehe da, Trinity bewegt sich geschmeidig durch die Lüfte und über die Dächer. Das Bild ist ruhig, die Farben klar und satt (das kann man aber in den ersten Minuten der Matrix nicht so gut erkennen <img src='http://planet.eckhardt.ws/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ). Der Sound stimmte mich auch äußerst zufrieden. Während des Films kann man mit einer Taste unter 4 verschiedenen Klangbildern das passende wählen &#8211; <em>Action</em> ist für die Matrix angemessen, denke ich &#8211; kein Vergleich zu den völlig nutzlosen Halleffekten des Targa. Was auch positiv auffiel, sind die Laufruhe und kurzen Ansteuerzeiten des Laufwerks. Letztere sind zum Beispiel bei der PlayStation 2 ziemlich schlecht und sorgen bei Menüsteuerung je nach Film für mehr oder weniger große Zwangspausen. Beim HTS3100 geht das alles sehr flott, kaum draufgeklickt und schon zischt das Menü ab. Und nur bei solchen Seeks hört man das Laufwerk, wenn erst mal etwas läuft, ist es flüsterleise, übrigens auch bei allen anderen Funktionen.</p>
<p>Diese wollten natürlich auch noch getestet werden, also probierte ich eine Musik-CD. Wie erwartet wird sie tadellos abgespielt, und auch hier gibt es wieder einige Klangbilder zur Auswahl. <em>Rock</em> in Kombination mit Aerosmith ließ hierbei Subwoofer und Hochtöner ordentlich brummen. Irgendwie schafft es diese Anlage auch besser, das reine Stereosignal auf die Surroundlautsprecher zu verteilen. Beim ersten Anwählen des Radiomodus wird erst einmal die automatische Sendersuche durchgeführt, beim Klang gilt hier in etwa das gleiche wie bei CDs. Eine kurze Probe mit MP3-Dateien war einwandfrei, auch ID3-Tags werden angezeigt (im Display und auf dem Fernseher). JPEG-Bilder hatte ich jetzt gerade nicht zur Hand, sollen aber auch gleichzeitig mit MP3s funktionieren, wenn man beides auf eine Scheibe brennt. Die DivX-Filme, die auf dem Targa noch gestreikt hatten, liefen hier prima. Leider war einer davon ohne Ton, aber das lag wahrscheinlich daran, dass dieser in einem unüblichen Format kodiert war. Der PC verdaut so etwas meist ohne zu Murren, aber solche einfachen Consumergeräte können nunmal keine Codecs nachladen. Abschließend holte ich wieder die PlayStation 2 hervor und legte ein Spiel mit Dolby Surround Pro Logic II ein. Es ist einfach ein herrliches Erlebnis, das altbekannte Spiel in einer völlig neuen Klangdimension genießen zu können &#8211; bei Metal Gear Solid 3 steht man buchstäblich selbst mitten im Dschungel.</p>
<p>Zuguterletzt habe ich tatsächlich noch einen kleinen Bug bei der Bedienung gefunden: befindet man sich zum Beispiel im Radio-Modus und macht dann die Schublade auf, um einen Film einzulegen, schaltet der Player natürlich das Radio aus und bringt das Filmmenü hervor. Doch wenn man dann versucht, darin etwas anzuwählen, passiert zunächst nichts. Man muss erst noch einmal explizit die Disc-Modus-Taste betätigen, damit die Tasten auf der Fernbedienung das tun, was man erwartet. Wahrlich keine Katastrophe, aber man muss erst einmal darauf kommen&#8230; Ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass ich nichts Schlimmeres als dies finden konnte! <img src='http://planet.eckhardt.ws/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Positiv</strong></p>
<ul>
<li>Klasse Sound, frei von jeglichen Störgeräuschen</li>
<li>Tolles, ruhiges Bild mit satten Farben</li>
<li>Vollständiger Scart-Anschluss (RGB)</li>
<li>Leises und schnelles Laufwerk</li>
<li>Gute Fernbedienung</li>
<li>Sinnvolle Einstellmöglichkeiten</li>
<li>Sehr lange Lautsprecherkabel</li>
<li>Durchdachtes Anschlusskonzept</li>
</ul>
<p><strong>Negativ</strong></p>
<ul>
<li>Kleiner Bug beim Modus-Wechsel (siehe Text)</li>
<li>Nicht austauschbare Lautsprecherkabel</li>
<li>Fitzelige Radioantenne</li>
<li>Es hätten ein paar Einstellmöglichkeiten mehr sein können</li>
</ul>
<p><strong>Fazit:</strong> ein sehr gelungenes Einstiegsmodell für Heimkinofreunde mit kleinem Geldbeutel. Alle genannten Kritikpunkte sind wirklich winzig und weit entfernt von echten KO-Kriterien. Wer nach einer günstigen, platzsparenden Surround-Komplettlösung sucht, vielleicht auch noch eine PlayStation 2 oder einen GameCube sein Eigen nennt (wegen Pro Logic II) und dennoch gute Qualität erwartet, kann beruhigt zuschlagen.</p>
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		<title>Heimkinoanlage, Versuch 1</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Aug 2006 18:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Planet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Getestetes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Pia bereits berichtet hat, haben wir uns eine Heimkinoanlage von Targa (über Lidl) zugelegt. Um genau zu sein ist dies schon unser zweiter Versuch, aber das erste Gerät war grausig und wird ab jetzt verschwiegen, außerdem war das vor &#8230; <a href="http://planet.eckhardt.ws/2006/08/03/heimkinoanlage-versuch-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a target="_blank" href="http://piazza.eckhardt.ws/?p=72">Pia bereits berichtet</a> hat, haben wir uns eine <a target="_blank" href="http://www.discountfan.de/artikel/juli-2006/lidl-umfangreiches-dvd-heimkino-system-129-euro-1461.php">Heimkinoanlage von Targa</a> (über Lidl) zugelegt. Um genau zu sein ist dies schon unser zweiter Versuch, aber das erste Gerät war grausig und wird ab jetzt verschwiegen, außerdem war das vor unserem persönlichen Blogzeitalter&#8230; <img src='http://planet.eckhardt.ws/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn man nach so einem Gerät in einschlägigen Foren sucht oder bei Kollegen fragt, erhält man meist nur Hinweise darauf, dass all diese Geräte kompletter Müll sind und man solle sich dies, das, jenes und solches kaufen, damit wäre man besser beraten. Aber was diese Leute immer vergessen: man muss auch betrachten, wie der Ausgangszustand ist. Derzeit gucken wir die Filme auf einer PlayStation 2 und der Ton kommt aus den kleinen Quäken am Fernseher (immerhin Stereo). Die PlayStation ist dabei sogar noch ein recht erträglicher DVD-Player, aber sie kann halt kein Radio, Musik-CDs sind sehr umständlich und MP3-CDs oder gar DivX-Filmen kann man komplett vergessen. Der Ton über die (manchmal leicht scheppernden) Fernseherlautsprecher ist wahrlich nicht die Offenbarung, aber unsere Musikanlage ist defekt und die Heimkinoanlage sollte eben alles dies ersetzen. In der Theorie sieht das auch sehr gut aus, aber kommen wir nun zum:</p>
<p><strong>Testbericht Targa HC-5100x</strong></p>
<p>Die Featureliste und den Preis kann man dem obigen Link entnehmen. Beim Auspacken gab es soweit keine Überraschungen, der Lieferumfang ist in Ordnung und die Kabel lang genug, wenn auch sehr umständlich aufgewickelt. Nachdem alles aufgebaut und angeschlossen war, schaltete ich das Gerät in freudiger Erwartung ein. Sofort fiel auf, dass keine nervigen Störgeräusche entstehen, höchstens mal ein wirklich leiser Knackser beim Ein- oder Aussschalten. Zum ersten Testen empfahl sich die mitgelieferte Test-DVD, die wir auch prompt ein wenig durchlaufen ließen. Nichts falsch gemacht beim Probeaufstellen, also konnte es losgehen. Leider funktionierte der Anschluss über S-VHS an unserem Fernseher nicht, aber das liegt wohl nicht an der Targa-Anlage.</p>
<p>Als ersten Praxistest habe ich Herr Der Ringe, Teil 2 eingeworfen &#8211; eine der schönsten Introsequenzen, die ich kenne. Das war schwer beeindruckend, ein satter Bass, ein klarer Klang von allen Seiten, eben Heim<em>kino</em>. Das Bild war soweit in Ordnung, ein wenig farbarm und unsaubere Kanten, aber das liegt am FBAS-Anschluss. Über S-VHS wäre es wohl wesentlich besser, wenn schon das noch bessere RGB mangels SCART-Anschluss nicht möglich ist. Immerhin war das Bild besser, als wenn ich die PS2 über FBAS zum Filmgucken verwenden würde, aber dort nehme ich eben RGB. Die (Fern-)Bedienung ist weitgehend OK, aber das Vor- und zurückspulen ist sehr dämlich gelöst.</p>
<p>Der nächste Laborversuch bestand aus Musik-CDs, die problemlos abgespielt wurden. Das Laufwerksgeräusch war hierbei ein wenig lauter (ein Sirren), aber da das Gerät bei uns sowieso in einer Vitrine hinter Glas gesperrt wird, stört das nicht sehr. Der Klang war natürlich wieder gut, aber es war nicht möglich, die hinteren Surround-Lautsprecher miteinzubeziehen, schade. Ein kurzes Reinhören in den Radioempfang klappte gut, aber es war irgendwie nicht möglich, mit der Fernbedienung die Sender zu programmieren. Das muss man am Gerät selber machen und dann in Presets speichern, die man über die Fernbedienung ansteuern kann &#8211; etwas bekloppt, aber verschmerzbar. Leider kann man auch kaum etwas einstellen, beispielsweise das Klangbild ist komplett unveränderlich, man kann nur zwischen einigen völlig nutzlosen Hall-Effekten wählen.</p>
<p>Weiter ging es mit Videospielen &#8211; schließlich soll das neue Gerät die PlayStation 2 zwar bei Filmen ersetzen, aber bei Spielen ergänzen. Seit 2003  unterstützen immer mehr Spiele Dolby Surround Pro Logic II, das ist ein Verfahren zum Kodieren von Surroundsignalen über einen gewöhnlichen Stereo-Anschluss. Ich war ja ein wenig skeptisch, wie gut das funktioniert, aber das hat sich beim Ausprobieren schnell erledigt. Soul Calibur 2 wurde eingelegt, das hat sogar einen kleinen Lautsprechertest, der schön die relativ klare Trennung der Kanäle demonstriert. Das Spiel selber kriegt eine neue Dimension des Mittendrin-Gefühls, wenn denn zum Beispiel mal von hinten ein Donnergrollen vernehmbar ist &#8211; wunderbar. Seltsam war hierbei nur, dass das Laufwerksgeräusch erst dann verstummen wollte, als ich die CD aus dem letzten Test entfernte.</p>
<p>Anschließend habe ich mich ein wenig mehr mit der Hauptfunktion DVD-Video beschäftigt. Bei der Matrix ist mir zum ersten mal ein Ruckler aufgefallen, als Trinity sich in die Lüfte erhebt, um dem ersten Polizisten ihre Schuhsohle zu zeigen. Huch! Naja, war wohl hoffentlich ein Einzelfall, testweise mal zurückspulen, die DVD ist so unzerkratzt und sauber wie am ersten Tag. Hmmm&#8230; an genau der selben Stelle genau der selbe Ruckler &#8211; mal weiter beobachten. Und tatsächlich, im Laufe der ersten halben Stunde dieses Films habe ich noch viele weitere Ruckler erlebt, so etwa im Abstand von ein bis zwei Minuten. Und es passiert nicht einmal nur bei schnellen Szenen, sondern auch mal bei ruhigem Dialog. Der Sound bleibt davon unberührt, aber das Filmerlebnis wird stark beeinträchtigt. Bei den anderen Filmen, die ich noch damit geguckt habe, trat das Problem etwas häufiger (Fluch der Karibik) oder seltener (Daredevil) auf, war aber nie ganz verschwunden. Irgendwie löst man sich davon, den Film zu genießen und wartet gespannt, an welcher Stelle nun der nächste Ruckler auftritt&#8230; Ich habe versucht, mich daran zu gewöhnen, aber das hat nicht geklappt. <img src='http://planet.eckhardt.ws/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als letztes habe ich noch sehr kurz versucht, zwei Daten-DVDs mit DivX-Filmen einzulegen. Die Scheiben wurden korrekt angezeigt, aber als ich einen Titel anwählte, blieb es stets einen Sekundenbruchteil nach dem Start hängen. Vorspulen war möglich, dann konnte man auch die Bilder sehen, aber wenn man dann auf Play drückt, steht es wieder. Die Scheiben haben aber schon in einem anderen DivX-fähigen DVD-Player funktioniert. Aber für ein abschließendes Urteil dieser Funktion war der Test zu kurz.</p>
<p><strong>Positiv</strong></p>
<ul>
<li>Kein Rauschen, kein Brummen</li>
<li>Schönes Klangbild, besonders die Tiefen sind sauber und kräftig</li>
<li>Lieferumfang</li>
<li>Gute Verarbeitung</li>
</ul>
<p><strong>Negativ</strong></p>
<ul>
<li>Gelegentliches Ruckeln bei DVDs!</li>
<li>Kein echter Scartanschluss, somit kein RGB-Signal</li>
<li>Spielt anscheinend DivX-Filme nicht ab</li>
<li>Sehr wenige Einstellmöglichkeiten</li>
<li>Teilweise umständliche Bedienung</li>
</ul>
<p><strong>Fazit:</strong> leider nicht empfehlenswert, ich habe das Ding heute Morgen zurückgebracht. Wenn das mit dem Ruckeln nicht gewesen wäre, hätte ich mich mit dem Rest abgefunden. Aber der nächste (hoffentlich letzte) Versuch ist bereits bestellt&#8230; <img src='http://planet.eckhardt.ws/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /></p>
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